Vitra

What’s next in Workspace – Die Zukunft der Arbeit

Für die citizenoffice Veranstaltung „What’s next in Workspace – Die Zukunft der Arbeit“, die im Vitrapoint Showroom in Düsseldorf für interessierte Architekten, Bauherren und Projektentwickler stattfand, beleuchtete Raphael Gielgen die Auswirkungen der Megatrends auf das Büro der Zukunft.

Raphael Gielgen beobachtet als Trendscout bei Vitra die Entwicklungen in der Arbeitswelt. Dafür tauscht er sich mit Unternehmern, Architekten sowie Designern weltweit aus. Die Zukunftsbilder, die sich daraus ergeben, in Verbindung mit verschiedenen Studien zu diesem Thema, dienen als Orientierung für die Gestaltung von neuen Arbeitsräumen.

Zukunft der Arbeit bei Vitrapoint

In seinem Vortrag behandelte Gielgen die folgenden Fragestellungen:

  • Was bleibt von der analogen Welt übrig?
  • Warum sollte man heute in die neuen Orte der Arbeit investieren und was macht den Unterschied?
  • Wie sieht die Architektur der Arbeit in den Zeiten der Unsicherheit und der Veränderung aus?

Entwicklungen der Digitalisierung führen zu Unsicherheit

Eine Auswirkung der Digitalisierung liegt in der Entstehung neuer Berufe, die wir heute noch nicht kennen. Das bringt uns zu der Frage, ob die konventionellen Ausbildungswege noch geeignet sind, uns ausreichend auszubilden. Es entwickeln sich immer wieder völlig neue Geschäftsmodelle, neue Konkurrenten entstehen durch Quereinsteiger, die gefährlich werden können, weil man sie nicht kennt.

Durch das Ungewisse, den stetigen Prozess, der immer schneller voranschreitet – nicht zu wissen, was als nächstes kommt – wächst auch die Unsicherheit und die Angst vor Neuem.

Kreativität und Neugier gegen die Unsicherheit nutzen

Gielgen will diese Angst in Neugier umwandeln, denn Neugier ist der Schlüssel zur Kreativität, die genutzt werden muss. Er nennt Unternehmen wie Apple, die durch den „Garagenspirit“ groß geworden sind. Wer heute vermeintlich scheitert, kann morgen schon den entscheidenden Schritt voraus sein – der Kerngedanke der Start-up- Szene.

Zukunft der Arbeit bei Vitrapoint

Büros müssen Heimat und Flexibilität bieten

In unserem heutigen Arbeitsalltag ist das Arbeiten von jedem Ort aus möglich, wir können raus gehen in die Welt und im Café, im Zug oder in sogenannten Coworking Spaces unserer Arbeit nachgehen. Die früheren klassischen Büros rücken immer mehr in den Hintergrund und müssen neu gestaltet werden, damit sie in Zeiten der Unsicherheit den Mitarbeitern eine Heimat, einen sicheren Anker bieten können. Ein Büro muss heutzutage flexibel sein, sich den unterschiedlichen Arbeitssituationen anpassen können: Mitarbeiter brauchen Platz für Teamarbeit und Austausch, aber auch Raum für Konzentration und Rückzugsmöglichkeiten.

Wettbewerb um Talente

Hinzu kommt, dass der Wettbewerb um neue Talente immer stärker wächst. Neue Organisationsformen wie Holokratie, Mitbestimmung und Agilität werden wichtiger, um Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Ebenso ist das Zusammenwachsen von Arbeit und Freizeit ein Thema: große Unternehmen wie Google oder Vodafone kreieren einen Campus für ihre Mitarbeiter, um auf deren Bedürfnisse besser eingehen zu können.

Zukunft der Arbeit bei Vitrapoint

Erfolgreiches Get-together bei Vitrapoint Düsseldorf

Im Anschluss an den Vortrag von Raphael Gielgen hatten die Besucher die Möglichkeit, sich bei einem Get-together im Vitrapoint Showroom bei Fingerfood über die neuen Denkanstöße auszutauschen. citizenoffice als Partner bei der Planung und Ausstattung von Büros der Zukunft freut sich über eine gelungene Veranstaltung!

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply